Die Berner Fachhochschule Technik und Informatik und die Haute Ecole Arc intensivieren ihre Zusammenarbeit
Das Wichtigste in Kürze
- Die BFH-TI und die HE-Arc erweitern ihr Studienangebot in den Bachelor-Studiengängen Mechatronik und Systemtechnik sowie Microtechnique.
- Studierende profitieren von erweiterten Spezialisierungsmöglichkeiten, Zweisprachigkeit und interkulturellem Austausch.
- Die Kooperation stärkt die Profile der Studiengänge und schafft neue Perspektiven für die Region Jurabogen, Grand Chasseral und Seeland
Die Vereinbarung sieht zwei neue Vertiefungsrichtungen vor. Studierende des Bachelor-Studiengangs Mechatronik und Systemtechnik der BFH-TI können künftig die Vertiefung Uhren- und Mikrotechnik im Bachelor Microtechnique der HE-Arc besuchen. Gleichzeitig haben Studierende des Bachelors in Microtechnique der HE-Arc die Möglichkeit, die Vertiefung Robotik an der BFH-TI zu belegen.
«Dank der Zusammenarbeit mit der HE-Arc Ingénierie haben unsere Studierenden die Möglichkeit, ihr Profil gezielt im Bereich Uhren- und Mikrotechnik zu schärfen. Das eröffnet ihnen neue berufliche Perspektiven und stärkt gleichzeitig Biel als Ausbildungsstandort.» (Aymeric Niederhauser, Fachbereichsleiter Mechatronik und Systemtechnik, BFH-TI)
«Die Kooperation mit der BFH-TI erlaubt uns, unseren Studierenden eine wertvolle zweisprachige Erfahrung zu bieten und gleichzeitig das Profil unserer Vertiefungen weiterzuentwickeln. Damit fördern wir sowohl technische wie auch interkulturelle Kompetenzen.» (Dr. Jean-Daniel Lüthi, Studiengangsleiter Bachelor Microtechnique, HE-Arc Ingénierie)
Eine strategische Kooperation im Dienste der Region
Die Zusammenarbeit stärkt die Profile der Studiengänge und schafft wertvolle Synergien zwischen den beiden Institutionen. Durch die Erweiterung ihrer Angebote ohne zusätzliche Kosten schaffen die beiden Hochschulen attraktive Möglichkeiten in einer Zeit, in der technische und spezialisierte Studienrichtungen besonders gefragt sind.
«Diese neue Zusammenarbeit wird die Zweisprachigkeit – ein Aspekt, der dem Kanton Bern sehr wichtig ist – fördern und die Partnerschaft zwischen den beiden Fachhochschulen im Jurabogen in einem zukunftsträchtigen Bereich verstärken.» (Christine HäslerBildungs- und Kulturdirektorin des Kantons Bern und Mitglied des strategischen Ausschusses der HE-Arc)
Kultureller Austausch und strategische Verankerung
Die Vereinbarung schlägt auch kulturelle Brücken. In Biel entsteht ein direkter Bezug zur traditionellen Uhrenindustrie. Für den Jurabogen bedeutet dies eine zweisprachige Vertiefung in Robotik und Automatisierung. Die Studierenden entdecken neue Disziplinen, erweitern ihren Horizont und entwickeln ihre interkulturellen Kompetenzen. «Wir sind sehr stolz, diese innovative Zusammenarbeit aufzubauen, die unseren Studierenden und der gesamten Region neue Horizonte eröffnet», ergänzt Tristan Maillard, Direktor der HE-Arc.